Erkenntnisse meiner katholischen Kindheit in Aachen: Eine Kirche braucht kein Lang- und Querschiff – ein grauer Betonklotz ("Christus unser Friede") tut’s auch. Jesus kann ich essen und Dankbarkeit singen: "Danke für diesen guten Morgen".
Persönliches religiöses Highlight: War’s mein Telefonat mit Martin Gotthard Schneider (Komponist des "Danke"-Liedes)? Oder meine Reportage über Küster Kuhlmanns Knisterkerzen? Nein, es war das Interview mit Hans Mörtter über die Bedeutung des Segens. Er hatte 1995 als erster evangelischer Pfarrer der rheinischen Landeskirche ein schwules Paar "getraut".
Am Ende des Weltjugendtags möchte ich singen: "Danke, für meine Arbeitsstelle, danke, für jedes kleine Glück; danke für alles Frohe, Helle und für die Musik."
Zum SeitenanfangKindheit und Jugend in Ostwestfalen-Lippe. Und das ohne getauft worden zu sein. Religiöser Ausgleich im katholischen Kindergarten und in der katholischen Grundschule St. Josef (Paderborn Mastbruch).
Persönliches religiöses Highlight: der Papstbesuch 1996. Wir singen. Das Papamobil rollt durch die Reihen. Zusammen mit der netten Nonne vom Klappstuhl neben mir greife ich zu den bereitgelegten Stofftaschentüchern. Wir wedeln artig. JP2 lächelt. Uns trennen nur zwei Meter. Danach mehrere vergebliche Anläufe im Bibel-Lesen.
Mein Plan für den Weltjugendtag: Mitmachen. Ob Morgengebet oder Marienfeier - ich will singen und beten und reden. Und ein bisschen von dem verstehen was dahinter steckt. Wenn alles gut läuft vielleicht die Erwachsenentaufe im Rhein? Vielleicht!
Zum SeitenanfangBekennender Ostwestfale. Bekennender Pfarrerssohn. Letzteres kann ich nur deshalb so locker in die Tasten tippen, weil Vater und Mutter Protestanten sind. Dennoch bereits als Kind Kontaktaufnahme zur heiligen Jungfrau: Tondokumente von 1977 belegen, wie ich mit zarter Knabenstimme "Maria durch ein Dornwald ging" in der elterlichen Küche singe.
Persönliches religiöses Highlight: Die Begleitung einer jugendlichen Pilgergruppe zum Papstbegräbnis in Rom im Mai 2005. "Johannes Paul der Zweite, wir sind an Deiner Seite!" Die Inszenierung der Trauerfeier auf dem Petersplatz sorgt dann auch bei mir für Gänsehaut und echte Anteilnahme. So etwas konnten "die Katholiken" schon immer besser als wir Protestanten.
Nach Ende des Weltjugendtages werde ich wissen, ob auch Papst Benedikt Popstarqualitäten hat und ob es ihm gelingen kann, der katholischen Jugend eine echte Perspektive zu bieten.
Hallo Stefan Domke,
vielleicht ist das Folgende etwas für einen WDR-Reporter: Es geht um eine engagierte Website mit Sitz in Münster/Westf., die aktuell WJT-Links sammelt:
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http://www.weisse-rose.info
Impressum:
das "Weisse Rose-Jugendbündnis"
c/o Pressesprecher Magnus Becker
Postfach 1323
D - 48003 Münster
"Weisse Rose sammelt Meinungen & Links von Weltjugendtags-Besuchern: [ Presseerklärungen ]
Heute soll es einmal nicht um ein spezielles Thema des WJTs gehen, sondern um Links zu Seiten, die das Thema Weltjugendtag aufgreifen. Vorzugsweise solche, die von Jugendlichen (jedoch nicht nur jungen KatholikInnen) gestaltet werden. Wir bieten ausserdem wie schon bei der Girlscamp-Berichterstattung all jenen jungen Menschen die Gelegenheit, ihre Ansicht samt Foto von sich zu veröffentlichen. Nach Registrierung auf unserer Plattform automatisch, ansonsten per E-Mail an info@weisse-rose.org. Thx!"
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Thomas Nolte (51), Moers
Gymnasiallehrer (kath. Religion / Sozialwissenschaften)
eMail: info@t-nolte.de
Blog: http://t-nolte.blog.de
Thomas Nolte am 15.08.05 16:54
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Zum SeitenanfangPermanente URL dieser Seite: http://www.weltjugendtagblog.de/archives/2005/08/05/index.html