Es gibt scheinbar kaum vergessliche oder zerstreute Menschen auf dem WJT.
Außer mir. Jedenfalls den verlorengegangenen Gegenständen nach zu urteilen, die beim "Lost and Found"-Schalter in der Kölner Messe hängen. Ganze 15 Regenjacken? Bei 400.000 Pilgern? Zwei Hände voll verlorene Rucksäcke, wo doch jeder einen bekommen hat?

Ich befürchte allerdings, mein gedanklicher Ansatz ist falsch: Denn dass hier so wenig hängt, bedeutet ja lediglich, dass extrem wenig abgegeben wurde. Der WJT ein Sündenpfuhl?
Handys sind jedenfalls schon mal gar nicht vorhanden. "Aber das muss nichts heißen", sagt mir ein Volunteer, die zuständige Kollegin habe seit 18 Uhr Feierabend und die Wertgegenstände würden dann weggeschlossen.
Wenn der Papst wieder weg ist, werde ich noch mal nachhaken. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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