Sie haben es geschafft. Um kurz nach Mitternacht halten Jo und Alex aus Pennsylvania alle notwendigen Dinge in der Hand. Glauben bzw. hoffen sie zumindest. Denn zum Nachprüfen sind sie zu müde. Vier Stunden haben sie in der Schlange
vorm Registrierungscenter gewartet und sind damit noch gut bedient. Andere, so erzählen sie, hätten es auf mehr als sechs Stunden Wartezeit gebracht.

Halb dösend sitzen sie nun wieder in meinem Wagen, die Lust zu reden ist erloschen. Ein letztes Mal spiele ich Taxi an diesem Tag. Alex lässt sich noch kurz erklären, wo man in Godorf gut schwedisch frühstücken kann. "Fruhstuckn" wiederholt er leise, dann schweigt auch er.
"Bless you" murmelt Jo zwanzig Minuten später erschöpft und schüttelt mir die Hand, als wir uns vor der Godorfer Schule verabschieden. So ähnlich hat ja
am Nachmittag auch alles angefangen.
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