Über Hunderte von Metern stehen sie, teilweise sogar in Zweierreihen. Nein, ich meine nicht auf Busse wartende Pilger, sondern auf Pilger wartende Busse.

Am Abfahrort der Shuttlebusse in der Christophstraße herrscht total tote Hose. Jeder der anwesenden Pilger könnte einen Bus ganz für sich alleine haben. Die Kassierterminals, die wie halbfertige Weihnachtsmarkt-Häuschen aussehen, stehen verwaist herum. "Draußen auf dem Marienfeld ist es aber schon knüppelvoll", meint ein Busfahrer, der gerade von seiner Tour zurück gekommen ist.
Der "Architekt" dieser Buden scheint sich bei der Berechnung der Tresenhöhe etwas verrechnet zu haben.

Diese Kassierbüdchen sind ja scharf und bestes Sinnbild für die "Servicewüste Deutschland". DienstleisterInnen handeln nach dem Motto: "Achtung, Kunde! Verstecken!"
WJT-Blog-Süchtige am 20.08.05 15:34
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