
In dieser riesigen Messehalle sollen also seit einigen Tagen nicht nur Lunchpakete und Pilgerrucksäcke, nicht nur T-Shirts in Größe XXL und Quartierbeschreibungen verteilt worden sein. Hier gab es angeblich auch Maulkörbe für junge WJT-Helfer. "Don't talk to journalists" soll den jungen Helfern mit auf den Weg gegeben worden sein.
"Nein, das kann ich mir nicht vorstellen" sagt Gisela Johanns zu mir und wirkt verwundert, als ich sie auf das angebliche Redeverbot für die jungen WJT-Helfer anspreche. Und sie müsste es doch wissen, schließlich liegt die Organisation des Freiwilligen-Checkin mit in ihrer Hand. Doch schon regt sich direkt neben ihr Widerspruch. Eine junge Frau, selbst seit Tagen im freiwilligen Dauereinsatz, erzählt, bei einer Schulung vor einigen Tagen habe es tatsächlich eine entsprechende Anweisung gegeben. Gisela Johanns ist für einen kurzen Augenblick sprachlos. "Dann müssen sie dazu Herrn Kopp fragen", (Pressechef des Weltjugendtags, Anm. des Verfassers). Ich mache mich auf den Weg zur Messehalle fünf, ins WJT-Pressezentrum.

Bleib dran, Stefan!
WJT-Blog-Süchtige am 14.08.05 17:30
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